{"id":6072,"date":"2020-02-02T12:09:09","date_gmt":"2020-02-02T11:09:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bsrz.ch\/website\/?page_id=6072"},"modified":"2023-12-25T11:03:31","modified_gmt":"2023-12-25T10:03:31","slug":"klubhaeuser","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.bsrz.ch\/website\/verein\/klubhaeuser\/","title":{"rendered":"Klubh\u00e4user"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Berg- und Skiriege Zollikofen verf\u00fcgt seit langem \u00fcber eigene Klubh\u00e4user.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">H\u00f6reli<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Herr Armin Walter erkl\u00e4rte sich bereit, das aus dem Nachlass seines Bruders Otto Walter stammende Grundst\u00fcck in Adelboden, zu verkaufen. Es handelt sich dabei um das <a href=\"https:\/\/www.bsrz.ch\/website\/klubhaus-hoereli\/\">Berghaus ,,H\u00f6reli\u201c<\/a> mit dem dazu geh\u00f6renden Alpengarten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hief\u00fcr waren alle sofort Feuer und Flamme. Das Bauland in Grindelwald wurde wieder verkauft und so sind wir heute stolze Besitzer des ,,H\u00f6reli\u201c. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"990\" height=\"729\" src=\"https:\/\/www.bsrz.ch\/website\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/01.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5064\" srcset=\"https:\/\/www.bsrz.ch\/website\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/01.jpg 990w, https:\/\/www.bsrz.ch\/website\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/01-300x221.jpg 300w, https:\/\/www.bsrz.ch\/website\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/01-768x566.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 990px) 100vw, 990px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zollohaus<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahre 1959 wurde wiederum f\u00fcr ein neues Klubhaus Umschau gehalten. Die Frauen Kleinjenni waren nicht gewillt zu verkaufen und etwas Eigenes zu besitzen war der Wunsch der Mehrheit. Diesmal wollte man aber auf ein Gebiet mit besseren Schnee- und Pistenverh\u00e4ltnissen abstellen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach verschiedenen M\u00f6glichkeiten beschloss die Riege den Ankauf einer Baulandparzelle in Grindelwald. Preis pro m2 Fr. 24.-. W\u00e4hrend der Bauplanung schaltete sich auch die Gemeinde Zollikofen ein mit dem Vorschlag ein Heim zu bauen, das auch den Bed\u00fcrfnissen der Schule (Ferienlager) entsprach.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach langen Verhandlungen und Planungen konnte schliesslich im Sommer 1961 mit dem Bau begonnen werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie s.Zt. im Kiental, wurde auch in Grindelwald von den Mitgliedern enorm viel Eigenarbeit geleistet. F\u00fcr die Umgebungs- und haupts\u00e4chlich f\u00fcr Malerarbeiten wurden schlussendlich 3000 Arbeitsstunden aufgewendet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach der Einweihung im Dezember 1961 wurde der Betrieb aufgenommen. Die Sicherstellung der Finanzierung wurde uns durch die Gemeinde verb\u00fcrgt, aber die Zinslasten und Betriebskosten waren f\u00fcr uns so gross, dass eine intensive Vermietung n\u00f6tig wurde. In der Winter- und Sommersaison waren sozusagen jedes Wochenende Reinigungsmannschaften von Mitgliedern erforderlich, um das Haus wieder einwandfrei dem n\u00e4chsten Ferienlager \u00fcbergeben zu k\u00f6nnen. Dieser Zustand dauerte auch wieder 10 Jahre.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Riege wurde man sich langsam bewusst, dass dieser Betrieb f\u00fcr uns zu gross und aufwendig wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Zollohaus wird an die Gemeinde Zollikofen verkauft<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schliesslich beschloss die Riege nach l\u00e4ngeren Verhandlungen die Liegenschaft der Gemeinde Zollikofen zu verkaufen. Im Jahr 1974 wurde ein Kaufrechtsvertrag auf die Dauer von 10 Jahren abge\u00adschlossen. Seit dieser Zeit erfolgte die Verwaltung und Vermietung \u00fcber die Gemeinde. Im Jahre 1984 erfolgte dann der definitive Verkauf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die Erstellung eines neuen, redimensionierten Klubhauses kaufte die Riege wiederum in Grindelwald eine Baulandparzelle. Es wurden aber auch Objekte im \u00fcbrigen Berner-Oberland, so in der Lenk, in Zweisimmen, auf dem Jaunpass, in Hasliberg usw. besichtigt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend die neue Bauplanung in Grindelwald noch im Gange war, er\u00f6ffnete sich f\u00fcr uns eine neue Gelegenheit.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Birchli<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ungef\u00e4hr drei Jahre vor Ablauf des Mietvertrages wurde nach etwas Gr\u00f6sserem Umschau gehalten. Die Sennh\u00fctte von Frau und Fr\u00e4ulein Kleinjenni auf der L\u00e4ngschwendi lag etwas h\u00f6her als die ,,Kobenen\u201c. Marschzeit vom Dorf ca. 40 Minuten. Hier wurde jedoch ein Umbau resp. Ausbau notwendig. F\u00fcr den Materialankauf waren ca. Fr. 3000.- aufzubringen, welcher Betrag vom Vermieter mit Fr. 2000.- und vom Mieter mit Fr. 1000.-getragen wurde. Der Transport und die Arbeitszeit ging nat\u00fcrlich voll zu Lasten der Riege. F\u00fcr die Finanzierung wurden f\u00fcr Fr. 1000.- Obligationen von je Fr. 25.- ausgegeben. Laufzeit 10 Jahre zinslos. Diese Obligationen wurden ausschliesslich von Mitgliedern gezeichnet. J\u00e4hrlich wurden 4 Obligationen zur R\u00fcckzahlung ausgelost. Im Jahr 1944 beginnt der Umbau. Die eingesetzte Baukommission war sich wahrscheinlich auch nicht ganz im Klaren \u00fcber die den Mitgliedern zugemuteten Leistungen. Die Strecke vom Materialdepot bis zum Klubhaus betr\u00e4gt ca. 2,5 km. bei einer H\u00f6hendifferenz von 230 m. F\u00fcr den Umbau brauchte es ungef\u00e4hr 3 Tonnen Sand und Zement, etliche 6 m lange Balken, ein grosses Quantum Laden und Latten in allen Dimensionen. Einziges Hilfsmittel: Muskelkraft. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/bsrz.ch\/website\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/birchli.jpg\" alt=\"\" style=\"width:783px;height:auto\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jeweils am Samstag-Nachmittag wurde begonnen (damals war die 5-Tagewoche noch ein Wunschtraum) und die Strecke 2 bis 3 mal mit Material zur\u00fcckgelegt. Am Sonntagmorgen: Abmarsch zum Materialdepot und Aufstieg zum Klubhaus und erst nach dem ersten Transport gab es das Morgenessen. So wurde bis zur Beendigung der Arbeiten fast ein Jahr lang auf der L\u00e4ngschwendi gezimmert und geh\u00e4mmert. Mit diesen Arbeiten entstand ein Klubhaus, welches unsern Verh\u00e4ltnissen entsprach. Es konnten sich ca. 25 Personen verpflegen und ausruhen, schlimmsten Falls auch mehr. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der f\u00fcr die ersten 10 Jahre festgesetzte Mietpreis von j\u00e4hrlich Fr. 325.- konnte nur dank der grossen Eigenleistungen so tief gehalten werden. Nach 10 Jahren wurde der Vertrag erneuert. Neuer Mietzins Fr. 500.-. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">R\u00fcckblickend muss festgestellt werden, dass sich der grosse Einsatz gelohnt hat. Nat\u00fcrlich fand auch eine geb\u00fchrende Klubhauseinweihung statt, bei welcher das Haus auf den Namen ,,Birchli\u201c getauft wurde. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Laufe der ,,Birchli\u201c-Jahre hat sich auch der Mitgliederbestand stets vergr\u00f6ssert und es interessierten sich immer wieder junge Turner und auch \u00fcbrige Zollik\u00f6fler f\u00fcr den Riegenbetrieb. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da gab es die Zeiten mit Miggu, D\u00e4li, Picard, Rumi-Housi, Stene, Sch\u00fcdeli, Chrigu (S\u00f6r B\u00f6rri) R\u00f6lu, Mii, Pe, B\u00f6is.., Lieni usw. Hallo Giele waren das Zeiten! Viele herrliche Stunden haben wir doch im ,,Birchli\u201c verbracht. Unvergesslich bleiben auch einige, alle Jahre wiederkehrenden Anl\u00e4sse, wie Skirennen, Putzete, Holzete usw. \u00a0 <\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"256\" height=\"378\" src=\"https:\/\/bsrz.ch\/website\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Urkunde.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5081\" srcset=\"https:\/\/www.bsrz.ch\/website\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Urkunde.jpg 256w, https:\/\/www.bsrz.ch\/website\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Urkunde-203x300.jpg 203w\" sizes=\"auto, (max-width: 256px) 100vw, 256px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Eine Urkunde des Skirennens von 1951 <\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit der vorhandenen Motorfr\u00e4se (Marke Beuret) war auch die k\u00f6rperliche Beanspruchung bei den Holzeten nicht \u00fcberfordert. Dagegen war der Transport einer Riesenbuche zum Birchli schon fast kriminell.   <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sogar die Jasser kamen bei diesen Anl\u00e4ssen auf ihre Rechnung. Es kam vor, dass der H\u00fctten-Laferi diese wegweisen musste, weil er f\u00fcr das Morgenessen den Tisch zubereiten wollte. Der W\u00e4utu war aber auch in der Lage gewissen Frauen etwas Angst einzujagen mit dem Gschichtli vom alten Kleinjenni, der vom Jenseits ins Birchli zur\u00fcckkomme.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kobenen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Erste Unterkunft: Die Kobenen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die ersten Bem\u00fchungen im Gr\u00fcndungsjahr galten der Beschaffung einer Unterkunft im Berner-Oberland. Auf ein Inserat im Frutiger- Anzeiger sind 5 Bewerbungen eingegangen. Bereits am 27.\/28. April wurden zwei Objekte besichtigt und man entschloss sich dann einen Vertrag mit der Familie Teuscher im Kiental f\u00fcr die Sennh\u00fctte &#8222;Kobenen&#8220; abzuschliessen. Jahreszins Fr. 240.-<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die Gr\u00fcnder war das damalige Klubhaus gross genug: K\u00fcche, Wohnzimmer, ein Schlafzimmer, wo notfalls zu 2 Betten noch eine Matratze Platz hatte, sowie ein kleiner Raum, um ein Massenlager herzurichten. Es gab da ein ,,Unten\u201c und ein ,,Oben\u201c, nat\u00fcrlich nur mit Stroh belegt und ohne Heizung. H\u00fcttentaxen: Mitglieder pro Tag Fr. -.50, Nichtmitglieder Fr. 1.50 (inkl.Tee!)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei der Anschaffung von Geschirr und Besteck sowie Wolldecken fand man die, f\u00fcr die Vereinskasse g\u00fcnstigste L\u00f6sung: Jeder musste seine sieben Sachen von zu Hause selbst mitbringen. Im Laufe der ersten Jahre wurden auch immer wieder Spezial- K\u00e4sseli errichtet, sei es f\u00fcr die Anschaffung eines Photoalbums, f\u00fcr Grammophon-Platten, oder f\u00fcr ein Hochzeitsgeschenk. So wurden Fr\u00e4nkli um Fr\u00e4nkli freiwillig gespendet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die H\u00fctteneinweihung fand am 26.\/27. Okt. 1935 statt. An der ersten Hauptversammlung im Dezember 1935 konnte bereits ein Einnahmen\u00fcberschuss von Fr. 67.20 festgestellt werden. Haupttraktandum der Versammlungen der ersten Jahre war immer wieder die Einrichtung und die Ordnung in der &#8222;Kobenen&#8220;, die Reinigungen und Holzeten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Stamm-Lokal im Kiental war damals noch die ,,Sch\u00f6negg\u201c und dort wurde bei einem k\u00fchlen Trunke oft der letzte Abschnitt des Aufstieges noch etwas hinausgeschoben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcber die in den ersten Jahren durchgef\u00fchrten Berg- und Skitouren ist leider in den damaligen Aufzeichnungen nicht viel vorhanden. Erw\u00e4hnt werden: Abendberg, Bachfluh, Hoht\u00fcrli. Das erste Skirennen der BSR fand bereits 1937 im Kiental statt mit darauf folgender Skichilbi im ,,Kreuz\u201c in Zollikofen. Auch in das Jahr 1937 f\u00e4llt die erste Durchf\u00fchrung eines Saujasset zur Speisung der Kasse.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei Kriegsausbruch im Sept. 1939 ist vom Vorstand nur noch der Pr\u00e4sident anwesend. Dass der Riegenbetrieb w\u00e4hrend der Aktivdienstzeit etwas reduziert wurde, liegt wohl auf der Hand. Viele Mitglieder waren w\u00e4hrend Monaten im Milit\u00e4rdienst.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Berg- und Skiriege Zollikofen verf\u00fcgt seit langem \u00fcber eigene Klubh\u00e4user. 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