Skitour Grubenberghütte 18. – 19. Februar 2019

Wir entflohen den Massen des Wochenendes und starteten an einem Montag in unser Winterabenteuer. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln reisten wir auf den Jaunpass. Von dort ging es mit den Fellen an den Skis auf einen ersten Gipfel. Von der Oberenegg ging es über den noch gefrorenen Schnee wieder hinunter ins Tal. In Abländschen konnten wir ein Mittagessen geniessen, bevor es wieder mit den Fellen zur Grubenberghütte aufzusteigen galt. Der Anstieg zog sich recht in die Länge und am Schluss waren wir froh, als wir endlich die Hütte erblickten.

Die Hütte ist jeweils nur am Wochenende bewirtet und so waren wir an diesem Montagabend die einzigen Gäste. Das Feuer heizte das Wasser und die Hütte. Das Nachtessen musste auch in die Hütte getragen werden und wir wurden kulinarisch verwöhnt – merci Heidi und Ändu. Bald schon krochen wir unter die Duvet-Decken und schliefen mehr oder weniger gut. Die Nacht war sternenklar und der Mond schien und beleuchtete uns den kalten Weg zum WC-Häuschen.

Nach dem Morgenessen und dem Aufräumen verliessen wir die Grubenberghütte wieder und konnten als Erstes eine Abfahrt unter die Skis nehmen. Bald schon wurden wieder die Felle montiert und es ging durch den Schnee in die Höhe. Der Gipfelhang des Schneitgrates war stotzig und wir arbeiteten uns mit zahlreichen Spitzkehren auf den obersten Punkt. Die Sonne heizte derweil den Schnee auf und so konnten wir in frühlingshaftem Sulzschnee abfahren und wurden für den mühsamen Aufstieg belohnt. Da aller guten Dinge drei sind und wir ein drittes Mal abfahren wollten, hiess es erneut auffellen und wir umkreisten den Birehubel und erklommen das dahinterliegende Wannehöri. Auch auf dem Weg nach Saanenmöser hatten wir schönen Sulz und konnten schöne Bögen in den Schnee zaubern. Auf der Terrasse eines Hotels konnten wir auf gelungene zwei Tage zurückblicken.

Teilnehmer: Ändu, Heidi, Alfred, Simon K., Susanne
Text und Fotos: Susanne