Lawinenübung 25.-26. Januar 2020

Wie jedes Jahr im Januar setzen wir uns mit der Lawinenthematik auseinander. Nachdem wir letztes Jahr keine Lawinenübung besucht haben, waren wir dieses Jahr erneut bei der Lawinenübung des SAC Wildstrubels auf der Tschentenalp dabei.

Für einmal schien die Sonne und neben der Auffrischung von medizinischem Wissen wurden wir in der Handhabung der Lawinenverschüttungsuchgeräten (LVS) und der Schaufeln und Sonden unterrichtet. Diese Werkzeuge tragen wir bei jeder Tour für den Ernstfall in unserem Rucksack. Aber auch nach diesem Tag kamen wir zur Erkenntnis, dass wir froh sind, wenn wir Schaufel und Sonde nicht aktiv benötigen auf einer Tour.

Da nach wie vor wenig Schnee liegt – auf der Übungsanlage, war die eine oder andere Kiste nur noch knapp mit Schnee bedeckt – verbrachten wir einen gemütlichen Nachmittag im und ums Höreli. Auch dort konnten wir Sonnenstrahlen auf dem Gesicht geniessen.

Das Nachtessen ist auch schon Tradition. Aber das Setting war ein ungewohntes. Das Fondue genossen wir unter freiem Himmel über einem Feuer. Vielen Dank fürs Einfeuern und Vorbereiten.

Nachdem wir gemeinsam das Höreli wieder putzten und verschlossen, verstreuten wir uns in die verschiedenen Himmelsrichtungen. Die einen traten die direkte Heimreise an, die anderen mussten die Schneesituation noch genauer abklären.

Zu viert liefen wir auf den Tronegggrat und fanden zuoberst nach Pulverschnee, je weiter wir wieder nach unten kamen, desto lichter wurde der Schnee. Manchmal lohnt sich auch ein Blick auf die Karte. Da das Kurven machen in knappen Schnee zu wenig Abenteuer war, bauten wir noch mehr Abenteuer ein und wanderten mit den Skis auf den Schultern durch ein Waldstück um die letzten Meter der Abfahrt noch im Schnee in Angriff zu nehmen. Alles in allem ein stimmiger Tag!

Teilnehmer Lawinenübung: Anna, Lea, Heidi, André, Yannik, Simon K., Fredi und Susanne
Teilnehmer Fondueabend: Lea, Heidi, André, Yannik, Simon K., Simon A., Fredi, Susanne, Beatrice und Nicole
Teilnehmer Skitour: Simon A., Yannik, Simon K. und Susanne

Text: Susanne
Fotos: Yannik