Skitourenwochenende Arolla – 7.-8. März 2025

Eine kleine BSR-Delegation startete bereits am Freitag bei schönstem Wetter auf eine Skitour. Das Gipfelziel war La Palantse de la Cretta. Gestartet wurde aus dem Postauto heraus, im Aufstieg waren die Temperaturen bereits sehr frühlingshaft.

Aus diesem Grund mussten unterwegs dann auch die langen Unterhosen eines Skitourengängers (Name der Redaktion bekannt) weichen. Dank der vielen Sonnenstunden wurde sogar ein zünftiger Sonnenbrand mit ins Tal gebracht.

Der Abfahrtsschnee allerdings war nicht sehr frühlingshaft, sehr variabel und nicht immer ein Genuss. Und es wäre keine BSR-Skitour gewesen, wenn nicht ein Teil der Tour durch den Wald geführt hätte. Dank Südexposition mal mit mehr oder weniger Schnee. Auf der Weiterreise mit dem Postauto nach Arolla gabelte die Gruppe dann den Rest der Truppe auf.

Am nächsten Morgen konnten wir gestärkt mit dem Frühstück die lange Tour starten. Wir nahmen die Pigne d’Arolla in Angriff, uns erwarteten viele Höhenmeter. Nach den ersten 1300 Höhenmetern wurde auf dem Col des Vignettes das Befinden aller BSR-Tourengänger erfragt. Da einige Beine nach den Höhenmetern des vergangenen Tages schon ein wenig müde waren, wurde die Cabane des Vignettes bei ihrem Saisonstart unterstützt und auf die Gipfelstürmer in der Wärme gewartet.

Je näher der Rest der BSR-Gruppe dem Gipfel kam, desto windiger wurde es. Wir standen für einen kurzen Moment zu viert auf dem Gipfel und vertagten die ausgedehnte Gipfelrast aufgrund des Windes. Zeit für ein Sandwich gab es nicht, einige Hände waren aber auch schon so kalt.
Bei einem Tee zurück in der Cabane wurde die Pause nachgeholt und wir starteten mit der kompletten Gruppe in den zweiten Teil der Abfahrt.
Der Schnee war verglichen mit dem Vortag ein Traum – die Schneedecke war grösstenteils hart und tragend.

Nachdem wir im Tal bei einem Plättli den grössten Hunger gestillt hatten und die deponierten Sachen wieder in die Rucksäcke gepackt hatten, nahmen wir die Heimreise Richtung Bern in Angriff.

Diese Heimreise sollte nicht reibungslos ablaufen. Unser Zug (aka Eurofighter) blieb während einer langen Zeit aufgrund eines technischen Defektes im Lötschbergtunnel stehen. Mit 140 Minuten Verspätung kamen wir schlussendlich doch noch in Bern an und konnten bald in unsere lange erwarteten Betten schlüpfen.

Merci allen für die Tage im Val d’Hérens, merci Bärni für die Organisation und Leitung.

Teilnehmer: Cedric, Pesche B., Bärni, Urs, Simon K. und Susanne

Text: Susanne
Fotos: Susanne, Pesche B., Cedric, Simon