Skitouren- & Fondueweekend Adelboden 17.–18. Januar 2026

Am Samstag, 17. Januar 2026, trafen wir uns um 12 Uhr in Adelboden. Einige waren bereits auf der Tschentenalp unterwegs, die einen auf der Skipiste, die andern mit den Tourenskis vom Höreli aus. Auch die Organisatoren waren schon um 11 Uhr angereist, um die nötigen Einkäufe für das abendliche Fondue zu erledigen. Merci!

Nachdem sich alle auf der Tschentenalp versammelt hatten, führten uns Simon und Susanne durch die LVS-Übung. Wir bildeten zwei Gruppen – die Erfahrenen und die „Neulinge“ – und lernten oder repetierten den Umgang mit LVS-Gerät, Lawinenschaufel und Sonde. Mit viel Fachwissen erklärten uns Susanne und Simon die wichtigsten Punkte, und an der LVS-Anlage konnten wir unsere Fähigkeiten prüfen. Einige „Verschüttete“ bereiteten einigen etwas Schwierigkeiten, da sie am Rand des Suchfeldes lagen, doch das machte die Übung umso lehrreicher und spannender.

Nach der LVS-Übung machten wir uns gemeinsam auf den Weg zum Höreli. Unsere doch grosse Gruppe von zwölf Personen kam sicher an – einige sogar inklusive einer Extraabfahrt hinter dem Höreli bis zur „Holzbige“ und dem anschliessenden Aufstieg über die normale oder die PTT-Route.

Vor dem Höreli wurde nach der Ankunft noch fleissig „ä Topf ufe Chopf“ bzw. auf neudeutsch „G’Chübelet“, bevor wir uns im bereits vorgeheizten Höreli bei einem gemütlichen Apéro niederliessen. In geselliger Runde genossen wir den Abend bei einem feinen Fondue mit vielen anregenden Gesprächen und viel Gelächter.

Am Sonntag, nach einem ausgiebigen Frühstück, machten wir uns auf den Weg zur Engstligenalp – mit dem Ziel, den Ammertenspitz zu erreichen. Nach der Abfahrt vom Höreli, bei der gerade noch genügend Schnee bis zur Bushaltestelle vorhanden war, ging es mit Bus und den Autos weiter zur Talstation der Engstligenalp. Oben angekommen, empfing uns ein zügiger Wind, der uns durch den Tag begleitete. Dennoch starteten wir motiviert Richtung Gipfel. Die zwölfköpfige Gruppe bot eine eindrucksvolle Kulisse für einige schöne Fotos. Der Wind wechselte, die Sonne kam hervor, und so konnten wir auf dem Gipfel sogar eine kurze Pause für ein Sandwich einlegen.

Die Abfahrt gestaltete sich technisch abwechslungsreich – von Pulverschnee über Bruchharst bis zu hartem Schnee war alles dabei was das Herz begehrt. Nach der Abfahrt gönnten sich einige noch ein erfrischendes Bad in der Engstlige, während der Rest bereits die Sonne auf der Terrasse vom Restaurant genoss.

Ein rundum gelungenes Wochenende mit vielen schönen Eindrücken, guten Begegnungen.

Einen herzlichen Dank an die Organisatoren und die BSR!