Skitourenwochenende Ovronnaz, 07.–08. März 2026

Das Skitourenwochenende mit Bärnu führte uns dieses Jahr nach Ovronnaz. Zu viert machten wir uns am Samstagmorgen auf den Weg und waren gegen 10 Uhr bereits auf dem Skilift, der uns durchs Skigebiet nach oben brachte.

Bei fast schon sommerlichen Temperaturen starteten wir unsere Tour in Richtung Tête Noire. Schon nach kurzer Zeit mussten wir einige Kleiderschichten ablegen, und auch ein paar widerspenstige Skibindungen wurden kurzerhand mit dem Sackmesser wieder in die richtige Position gebracht. Die wärmende Sonne wurde durch den Saharastaub etwas gedämpft, der auch die Sicht leicht trübte.

Wir kamen gut voran und hatten ordentlich Power in den Beinen. Deshalb entschieden wir uns, vor unserem eigentlichen Ziel noch die Grande Dent de Morcles mitzunehmen – bei den einen mit mehr, bei den anderen mit weniger Schweisstropfen. Längere Beine erwiesen sich dabei durchaus als Vorteil.

Gegen 15:30 Uhr erreichten wir schliesslich unser ursprünglich geplantes Ziel, den Tête Noire. Die Abfahrt bot – wie schon der Aufstieg – eine grosse Vielfalt an Schneeverhältnissen. Am meisten Freude bereitete uns natürlich der Sulz. Nach der Abfahrt entlang der bereits geschlossenen Lifte erwischten wir mit perfektem Timing den Bus, der uns direkt zu unserer Unterkunft, der La Cordée, brachte. Nach einer wohlverdienten Dusche besorgte Bärnu im Coop noch ein paar Apéro-Snacks.

Zum Nachtessen kehrten wir im „Le Vieux Valais“ ein, wo wir ein hervorragendes Essen genossen und die Tour für den nächsten Tag planten. Diese sollte uns in Richtung Cabane Rambert führen.

Geplant war, um 07:04 Uhr den Bus zu nehmen, um uns den Fussmarsch zu ersparen. Doch der Bus kam nicht – also marschierten wir los. Nach 15 Minuten und zwei Haltestellen später holte uns der Bus doch noch ein, sodass wir ihn immerhin für eine Station nutzen konnten.

Auch der zweite Tag erwartete uns mit herrlichem Wetter. Bei strahlendem Sonnenschein passierten wir an der Südseite mehrere abgegangene Lawinen und meisterten eine Schlüsselstelle im Aufstieg. Zum Glück waren die Verhältnisse dort noch gut machbar – sonst hätten wir die Steigeisen, die wir in der Unterkunft gelassen hatten, auf der harten Unterlage wohl vermisst.

Da wir den Aufstieg über stark sonnenexponierte Hänge machten, legten einige zur Abkühlung nach und nach etliche Kleiderschichten ab. Dank der Erfrischung kamen wir weiterhin gut voran und erreichten kurz vor 12 Uhr die Nähe der Hütte, wo wir in beeindruckender Landschaft und absoluter Stille unsere Mittagspause genossen.

Die Abfahrt bot erneut alles: von pickelharter Unterlage bis hin zu bestem Sulz. Weiter unten querten wir nochmals Lawinenfelder, die über die Felsen abgegangen waren.

Bereits kurz vor 14 Uhr waren wir wieder unten, umgezogen und bereit für die Rückreise. Zum Abschluss kehrten wir nochmals im „Le Vieux Valais“ ein – diesmal auf der Sonnenterrasse – und liessen unsere beiden Skitourentage bei einem Plättchen gemütlich ausklingen.

Danke Bärnu für die Organisation.

Teilnehmer: Yannik, Peter B., Bärnu, Simon K.
Fotos: Yannik, Simon K.