Höreli-Bikeweekend – 08.-09. August 2026

Bike-Weekend – Tourbericht

Samstag, 08.August

Am Morgen trafen sich vier vollmotivierte Biker (Yannik, Cedric, Pesche B und Pesche W) im Höreli, um gemeinsam ein gemütliches Bike-Weekend zu verbringen.

Wir starteten beim Höreli in Richtung Tschentbach – Pochtenkessel. Nach einem kurzen Stück auf der Hauptstrasse bogen wir rechts ab Richtung Elsigbach. Nach einer kurzen Lagebestimmung fuhren wir auf der alten Adelbodenstrasse bis zur Abzweigung, die uns über einen steilen Singletrail zum Ausser Rohrbach führte. Dort überquerten wir die Engstligen über den Grundstäg.

Von nun an ging es gemütlich weiter nach Frutigen. Dort füllten wir unsere Energiespeicher mit verschiedenen Käseschnitten und anderen kulinarischen «Unvernünftigkeiten» wieder auf.

Nach dem Essen fuhren wir der Engstligen entlang bis zur Abzweigung, die uns nach Frutigen-Ried führte. Danach war Steigung angesagt. Bei bis zu 14 % Steigung, viel Sonne und ordentlich Hitze ging es Richtung Spiessenweg.

Auf diesem Teilstück durchquerten wir den Zwüschenbächgraben, den Chratzeregrabe,  Lintergrabe, Ladholzgrabe und den Sackgrabe, bevor wir wieder das Höreli erreichten.

Technisch hatten es die verschiedenen Gräben ordentlich in sich. Schmale Trails, zahlreiche Wurzeln und Geröllpassagen verlangten von jedem von uns volle Konzentration. Doch genau diese anspruchsvollen Abschnitte machten die Tour zu einem abwechslungsreichen und gelungenen Bike-Erlebnis.

Am Ende kehrten wir müde, aber zufrieden ins Höreli zurück – vier Biker, viele Höhenmeter und jede Menge schöne Eindrücke im Gepäck.

Bei einem gemütlichen Apéro sowie einem leckeren Abendessen, das uns wie immer von Rahel und Esther zubereitet wurde, liefen die Gespräche entspannt, und wir genossen einfach die gemeinsame Zeit.

Sonntag, 09.August

Nach einem ergiebigen Frühstück stiess noch Hugo zu unserer Truppe, und so starteten wir unsere Sonntagstour.

Zuerst ging es gemütlich über den oberen Hörnliweg Richtung Taubenfelsen. Danach führte uns die Strecke über Schärmtanne dem Allenbach und Gilsbach entlang bis zum Bärgläger. Von hier aus dauerte es gerade mal eine Kurve, bis wir merkten, dass jemand fehlte.

Also machten wir kehrt und siehe da: Unser Präsident winkte nicht mit einer Fahne, sondern mit der Kette. Damit war für ihn die Tour leider beendet, und so machten wir uns zu dritt weiter Richtung Bütschi.

Bis dorthin ging es über steile 400 Höhenmeter aufwärts. Nach einer kurzen Rast war für unseren Lokführer dann endgültig Heimat, denn der Weg bestand zum grössten Teil aus grobem Schotter. Vorbei am Regenboltshore fuhren wir weiter zum Hahnenmoospass.

Rasant flitzten wir hinunter zum Geils, wo wir sowohl unseren Bremsen als auch uns selbst eine wohlverdiente Abkühlung gönnten.

Der letzte Abschnitt führte uns zurück zum Höreli, wo wir schliesslich unser Ziel erreichten.

Besten Dank an alle, die zu diesem erfolgreichen und erlebnisreichen Weekend beigetragen haben!

Text: Pesche Weber